Yasmin Sabri

Die Dünnschichtzytologie ist ein neues Verfahren, mit dem die Zellen des Muttermundes untersucht werden können.
Bei der herkömmlichen Zelluntersuchung werden die Zellen des Muttermundes auf einen Objektträger, der mit dem Namen der Patientin versehen ist, ausgestrichen, in einer Alkohollösung fixiert und später vom Zytologen (Arzt, der die Zellen mikroskopisch beurteilt) untersucht.
Bei der Dünnschichtzytologie werden die Zellen des Muttermundes nicht auf einem Objektträger aufgetragen, sondern in ein Gefäß mit einer Konservierungsflüssigkeit gegeben. So werden Zellüberlagerungen auf dem Objektträger, die bei der herkömmlichen Methode kaum zu vermeiden sind und die Zellauswertung erschweren können, verhindert und es lassen sich bei unklaren Befunden mehrere Zellausstriche aus der Konservierungslösung herstellen.

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